Leistungen

Aufgrund der rasanten Entwicklung im Bauwesen ergibt sich im Bereich der Planung eine Lage, die den engagierten „Baufachmann“ sehr herausfordert! Zunehmende Anforderungen an die Nutzung von Bauwerken, gestiegene Ansprüche bezüglich Beständigkeit und die Vorgabe, traditionelle mit innovativen Bautechniken und Materialien zu vereinen, führt zur Spezialisierung.

Der Wunsch der Bauherren, möglichst nur einen Ansprechpartner haben zu wollen sowie das hohe Maß an Bauschäden erfordern hingegen eher den „Generalisten“. Der Königsweg besteht also darin, beides zu sein. Die angebotenen Leistungen sind daher umfassend und decken die wichtigsten Bereiche des Bauwesens ab. Schwerpunkte werden durch die Gebäudeenergieberatung und durch die Tragwerksplanung (Statik) gebildet.

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Energieberatung

Die Energieberatung ist aufgrund des großen Aufgabenspektrums komplex, zumal Gebäude und Nutzer ganzheitlich betrachtet und individuelle Konzepte ausgearbeitet werden müssen. Investitionen in eine umfassende Sanierung eines alten Bestandsgebäudes oder in einen energieeffizienten Neubau sind für jeden weitgehend und sollten daher wohlüberlegt getätigt werden. Die Auswirkungen und die Wechselwirkung einzelner Baumaßnahmen untereinander sind relevant und für den Laien nur schwer nachvollziehbar. Hier ist zuerst eine grundlegende Beratung erforderlich, um Wünsche und Anforderungen aufzunehmen, um sie dann mit den Belangen der technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit abzugleichen. Architekten und Bauingenieure mit der Zusatzausbildung zum Gebäudeenergieberater sind aus der Sicht der Eigentümer am besten geeignet, ihn zu beraten und zu unterstützen. Denn sie sind unabhängig, bilden sich ständig fort, sind am besten mit den öffentlich-rechtlichen Vorschriften vertraut, verfügen über die notwendigen Arbeitsmittel, können energetische Maßnahmen auch in Hinsicht der finanziellen Amortisationszeit beurteilen.

Gebäudeenergieausweise

Gebäudeenergieausweise sind seit einigen Jahren gesetzlich beim Verkauf oder Neuvermietung von Immobilien vorgeschrieben. Der Energieausweis informiert Nutzer objektiv, zeigt Einsparpotenziale auf und ermöglicht es, den Energiebedarf von Häusern bundesweit unkompliziert zu vergleichen. Der Ausweis stellt auf dem Immobilienmarkt ein wirksames Instrument für mehr Transparenz dar. In Immobilienanzeigen sind daher die relevanten Kenndaten anzugeben in der Art, wie es bei Kühlschränken und Waschmaschinen längst Praxis ist. Fassen auch Sie demnächst einen Verkauf oder die Vermietung ihrer Immobilien ins Auge, und haben zum Energieausweis Fragen? Dann wenden Sie sich an unser Büro, wir beraten umfassend und geben dafür gerne ein gutes Angebot ab!

Hinweis für Firmen und Unternehmen:

Der Ausweis wurde nicht nur für den Wohnungsbau-Bereich eingeführt, auch für gewerbliche Bauten, Bürogebäude usw. Bedingt durch die komplexe Anlagentechnik und einem sehr aufwendigen Berechnungsverfahren (DIN V 18599) kommen nur Energieberater mit einer speziellen Zusatzausbildung dafür in Frage. Durch Weiterbildung und Besuch von Seminaren zu diesem Thema wird unser Büro dieser Anforderung gerecht.

Gutachten

Energetische Gutachten sind deutlich umfangreicher als Energieausweise. Sie sind schriftliche Dokumente, die den Zustand eines Gebäudes beschreiben und zusätzlich Modernisierungsvarianten beinhalten. Dazu wird der Energiebedarf des bestehenden Gebäudes mittels Spezialsoftware berechnet und mit den Ergebnissen im Sanierungsfall verglichen. Die Erstellung der Gutachten bzw der „Beratungsberichte“ wird lukrativ durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Die von uns erstellten Gutachten weisen alle wichtigen und interessanten Inhaltsbereiche auf.

Laden Sie sich für weitere Informationen bitte aus dem Downloadbereich den entsprechenden Flyer bzw Mustergutachten herunter. Gerne können Sie unser Büro auch mit Fragen hierzu kontaktieren.

Planung

Vor der Durchführung von Modernisierungsarbeiten an Immobilien ist eine möglichst detaillierte Planung der auszuführenden Leistungen erforderlich. „Planung kostet – keine Planung kostet mehr“ ist ein bekanntes Zitat, was sich (leider) sehr häufig bewahrheitet. Eine gute Planung ist Grundlage für die Arbeiten und verschafft so Klarheit und Sicherheit auf der Baustelle. Wir erbringen rechnerische und zeichnerische Dienste selbst oder in Kooperation mit Architekturbüros, die sich auf Sanierung und energiesparender Bauweise spezialisiert haben. Sie ist die Basis, auf der die erforderlichen finanziellen Aufwendungen überhaupt erst genauer ermittelt werden können. Eine Planung bzw. Berechnung der bauphysikalischen Problembereiche schafft präzise Ansätze zur Vermeidung von Bauschäden. Wir erstellen detaillierte Wärmebrücken-Berechnungen, sowie weitere bauphysikalische Spezialnachweise.

Passivhäuser

Die Aussage, dass man komfortable Häuser ohne Heizung und unter 200 Liter Ölverbrauch pro Jahr erstellen kann, stößt bei den meisten Bauwilligen auf Skepsis und Achtung zugleich. Die Vorbehalte lösen sich jedoch auf, wenn man „hartnäckige“ Aufklärung betreibt und die Vorteile dieser innovativen Bauweise richtig vermitteln kann. Das erfordert Einfühlungsvermögen, Zeit und gute technische Kenntnisse zu diesem Thema. Das Prinzip, mit etwa 5 bis 10% Mehrinvestition die Energiekosten nahezu komplett aufzuheben, ist schon faszinierend. Zahlreiche Studien bestätigen diesen zukunftsweisenden Trend, der allerdings in einigen Jahren gar annähernd gesetzlicher Mindeststandard werden soll. Der Zeitpunkt zum Einstieg ist ideal. Debatten und Grundsatzdiskussionen, ob dieses Prinzip überhaupt realisierbar und vermarktbar ist, sind weitestgehend abgeschlossen. Zahlreiche Neubauten bestätigen nicht nur zufriedene Besitzer, sondern zeigen auch klar die gestalterische Vielfalt auf. Aber als konventionell betrachtet und auf breiter Front eingeführt ist diese Bauweise noch lange nicht. Die erfolgreiche Planung von Passivhäusern bedingt jedoch eine wesentlich engere Zusammenarbeit zwischen Architekt (Planer) und Fachingenieur. Die rechnerischen Nachweise werden nicht wie üblich nach Vorgaben der EnEV geführt, sondern mit Hilfe der Software vom Passivhaus-Institut erstellt. Unser Büro ist mit diesen Rechenmethoden vertraut und hat bereits mehrere Wohngebäude projektiert.

Fördermittel

Das Vorhaben, die Sanierung von Bestandsgebäuden als auch den Neubau von Energiesparhäusern politisch zu forcieren, ist ein wesentlicher Bestandteil der Bundes- und Landespolitik. Aber wer „fordert“, muß auch „fördern“! Der Staat fördert über die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (kurz KfW) sehr viele unterschiedliche Maßnahmen bei Neubau bzw Sanierung, die zu einer Reduzierung der Heizenergie bzw CO2-Ausstoß führen. Hinzu kommen Programme des BAFA`s, der einzelnen Bundesländer und Kommunen, der Energieversorgungsunternehmen usw.

Dabei wird es für den bauwilligen Antragsteller zunehmend unübersichtlicher, hier den nötigen Überblick zu behalten. Unser Büro bietet im Rahmen einer Energieberatung / Berechnung zum Thema Fördergelder viele Vorteile. So nennen wir Ihnen die für Ihr Vorhaben überhaupt in Frage kommenden Programme und erläutern die im Detail. Die von uns zu führenden Nachweise, zB für KfW-Effizienzhäuser, passen wir entsprechend Ihren Wünschen und Vorgaben an.

 

Fördermittel-Programme werden ständig der Situation am Markt angepasst und somit laufend geändert. Wir verfolgen das für Sie und halten unsere Beratung somit aktuell. Die weiteren wichtigen Details sind direkt von den fördernden Institutionen zu erfahren. Hier die wichtigsten Internetadressen:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): www.kfw.de

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA):www.bafa.de

Deutsche Energieagentur (DENA):www.dena.de

Qualitätssicherung

Den meisten Bauherren scheint es eine Selbstverständlichkeit zu sein, ein mängelfreies Bauwerk zu erhalten. Doch der Baubereich sollte nicht mit dem präzisen Ablauf einer Fließbandproduktion eines Autoherstellers verglichen werden. Jedes Gebäude ist ein Unikat und immer wieder eine neue Herausforderung für alle am Bau beteiligten Personen. Wenn man das Geschehen im Bauwesen genauer studiert, wird man folgende Diskrepanz feststellen können: Aufgrund der großen Fortschritte bei der Forschung, Entwicklung und Herstellung, der strengen Normen und Vorschriften und des hohen Vorfertigungsgrades unser Baustoffe und Bauelemente befinden wir uns (im Gegensatz zur Vergangenheit) auf einem sehr hohen Qualitätsniveau. Unsere gebauten Häuser müssten eigentlich immer „besser“ werden. Die Praxis spricht jedoch eine andere Sprache, häufig ist eher das Gegenteil ist der Fall. Die Anzahl und Auswirkung von Bauschäden nahm in den letzten Jahren bzw Jahrzehnten zu, was auch aus dem letzten Bauschadensbericht der Bundesrepublik Deutschland hervor geht. Wie passt das zusammen? Nun, die Gründe sind äußerst komplex und selten leicht und eindeutig zuzuordnen. Eine vom ausführenden Bauunternehmen unabhängige Qualitätssicherung ist daher besonders wichtig. Weiterhin ist sie bei einigen KfW-Programmen obligatorisch, aber auch finanziell förderbar. Wenden Sie sich an unser Büro und ersparen sich teure Bauschäden!

Statische Berechnungen

Statiker gehören zu den weniger auffälligen Personen im Baugeschäft. Als „Sachverständiger für die Tragwerksplanung“ werden sie häufig erst spät in das Baugeschehen mit eingebunden. Ihre Fachplanung tritt i.d.R. optisch nur wenig hervor. Gehören sie daher auch eher zu den weniger wichtigen Planern am Bau? Mitnichten, ihr Einfluß auf die Konstruktion bezüglich Sicherheit, Dauerhaftigkeit, Herstellbarkeit und Kosten ist erheblich. Wie sollte demnach eine gute statische Berechnung aufgebaut sein, damit sie den wachsenden Anforderungen der Bauwelt gerecht wird? Das ist natürlich von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Gute Statiken, die sich von billigen Berechnungen abheben, weisen einige prinzipielle Eigenschaften auf. Sie sind technisch korrekt, müssen den eingeführten Normen entsprechen und einer externen Prüfung standhalten können. Sie sind keine bloßen „Zahlenausdrucke“, sondern mit den wichtigsten zeichnerischen Details versehen. Sie sind auch gut strukturiert und gegliedert, sowohl mit einem Inhaltsverzeichnis und Querverweisen ausgestattet. Gute Statiken beinhalten eine Dimensionierung, die für den Auftraggeber optimal ist. Das bedeutet nicht zwangsweise, dass die einzelnen Bauteile besonders knapp bemessen werden müssen. So etwas rächt sich meist in der Dauerhaftigkeit oder bei späteren Aufstockungen bzw Erweiterungen. Wichtig ist daher die rechtzeitige Einbindung des Statikers bei der Planung. Sie betrachten die Eigenschaften der einzelnen Bauteile nicht nur im statischen Sinn, sondern binden auch die Anforderungen an den Schall-, Brand- und Wärmeschutz mit ein.

 

Die Erfüllung dieser Kriterien ist für uns selbstverständlich. Wenn Sie also auch in diesem Bereich Qualität, Sicherheit, Flexibilität und Termintreue wünschen, sind Sie mit unserem Büro bestens bedient. Wenden Sie sich mit Ihren Vorstellungen an uns, wir werden Ihnen ein interessantes Angebot unterbreiten.